Sommersammlung 2022 der Diakonie

Die Sommersammlung der Diakonie findet in diesem Jahr vom 4. bis zum 25. Juni 2022 statt und steht unter dem Leitwort: „An der Seite der Armen“.  Das Presbyterium der Gemeinde hat beschlossen, mit „unseren“ 35 % des Geldes aus der Sommersammlung auch in diesem Jahr wieder eine Elterninitiative zu unterstützen. Wie aufmerksame Zeitungsleser sicher schon wissen, haben Eltern sich zusammengeschlossen und einen Förderverein gegründet, um ihren jungen Erwachsenen die Möglichkeit zu geben, soweit als möglich eigenständig zu leben. Dieses Projekt wird derzeit mit „Hephata“ als Träger in Schwalmtal Waldniel umgesetzt. Auf der Website heißt es:

„Wir heißen Annika, Jan, Jonas, Marie, Patrick, Paulina, Roman und Vanessa und sind junge Erwachsene mit unterschiedlichen geistigen und körperlichen Behinderungen im Alter von 20 bis 28 Jahren. […] Seit einigen Jahren arbeiten wir in der Werkstatt für behinderte Menschen des Heilpädagogischen Zentrums in Breyell und der Evangelischen Stiftung Hephata in Mönchengladbach. Bald wollen wir den nächsten großen Schritt wagen: Ein möglichst selbständiges Leben in einem eigenen Zuhause! Ganz ohne Unterstützung werden wir es allerdings nicht schaffen. Deshalb haben unsere Eltern im vergangenen Jahr ein Wohnprojekt für uns ins Leben gerufen und im Januar 2021 einen Förderverein gegründet. Mit der Evangelischen Stiftung Hephata haben wir einen sehr engagierten und kompetenten Träger gefunden, der mit dem Bau unseres Wohnhauses in Waldniel im April 2021 begonnen hat und dort ab 2022 unsere Betreuung übernehmen wird. In unserem Wohnhaus in Waldniel wird jeder von uns ein eigenes kleines Apartment beziehen.  Dazu gibt es eine Gemeinschaftsküche, eine Gemeinschaftsterrasse und einen kleinen Garten …“

Der Förderverein selbst setzt sich für die Beschaffung zur Umsetzung des Vereinszwecks notwendiger Mittel ein (Mitgliedschaftsbeiträge, Geld- und Sachspenden, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen) und leistet entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem stellt der Förderverein gemeinschaftlich genutztes Mobiliar, Geräte, Fahrzeuge u. ä. zur Verfügung und sorgt für deren Instandhaltung. Bis zum Einzug muss vieles angeschafft werden: Ein großer Esstisch mit zehn Stühlen, sämtliche Küchenutensilien und Haushaltsgeräte, mehrere Waschmaschinen und Trockner, Gartenmöbel und ein Gartenhaus. Außerdem wird ein (evtl. guter gebrauchter) PKW für Arzt-, Therapie- und Einkaufsfahrten benötigt.

Hier finden Sie weitere Informationen  https://www.wohngruppe-gemeinsam-erleben.de. 

Und hier können Sie sich den Flyer der diesjährigen Sommersammlung als PDF herunterladen.

Ökumenisches Friedensgebet

Friedensgebet für den Frieden in der Welt, und insbesondere in der Ukraine. Die nächsten Termine sind:
04. Mai um 19.00 Uhr in der Ev. Kirche Amern, Kockskamp 22
11. Mai um 19.00 Uhr in der Ev. Kirche Waldniel, Lange Str. 50
18. Mai um 19.00 Uhr in St. Michael Waldniel Markt
25. Mai um 19.00 Uhr in St. Mariae Himelfahrt Waldnieler Heide

Herzliche Einladung an alle Menschen, daran teilzunehmen.

Ökumenische Pilger-Fahrradtour 21./22. Mai wird verschoben

Leider müssen wir die im Mai geplante ökumenische Pilger-Fahrradtour von Niederkrüchten nach Kevelaer und zurück verschieben.  Aus gesundheitlichen Gründen bei Pfarrer Alexander Schweikert wird die Tour zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr stattfinden, Pfarrer Müller wünscht seinem katholischen Kollegen baldige Genesung und alles Gute. Alle, die sich bereits angemeldet haben, werden separat informiert, sobald der neue Termin feststeht, wird dieser in den Gemeindebriefen und auch hier auf der Website veröffentlicht.

2. Fahrt des Kirchenbusses zur ukrainischen Grenze

Erneut ist unser grüner Kirchenbus unterwegs, zusammen mit dem Kirchenbus der katholischen Kirche, ökumenisch geht es ein zweites Mal an die polnisch-ukrainische Grenze. Die Wagen wurden am Vortag bis oben hin gepackt mit Hilfsgütern, gesammelt im Kindergarten, gekauft palettenweise Paracetamol oder Getränke, alles, was  vor Ort wirklich gebraucht wird. In den Friedensgebeten am Mittwoch wurde dafür gesammelt, nun sind die mutigen und zugleich vorsichtigen Fahrerinnen und Fahrer unterwegs, 1500 km bis zur Grenze. Pfarrer Müller gab allen für
die Fahrt Gottes Segen und las aus dem bekannten Kirchenlied:

„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, muss eine Mannschaft sein, sonst ist man auf der weiten Fahrt verloren und allein.
Ein jeder stehe, wo er steht, und tue seine Pflicht. Nur wer das Wagnis auf sich nimmt, erreicht das große Ziel“.

Pfarrerin Rosener vertritt Pfarrer Thummes

Pfarrerin Alexandra Rosener vertritt Pfarrer Thummes im März und April bei den Sonntagsgottesdiensten, Beerdigungen und anderen Veranstaltungen. Wir freuen uns auf Frau Rosener, die aus Korschenbroich angereist kommt, vorher als Pfarrerin in Schottland gearbeitet hat und viel Erfahrung mitbringt. Pfarrer Thummes wird während seiner zweimonatigen Elternzeit nur den Konfirmandenunterricht und die Konfirmationen durchführen und ab 1. Mai dann wieder im vollen Umfang die Gemeindearbeit aufnehmen.

Familiengottesdienst mit Fastenaktion im Kaiserpark

Wir möchten endlich einmal wieder einen Familien-Fastengottesdienst mit Euch feiern! Es geht ums „Sehen“. Im Anschluss wird es zwar kein gemeinsames Kochen geben, aber dafür eine kleine Fastenaktion im Kaiserpark für alle Kinder, Eltern und wen Ihr sonst mitbringen möchtet. Mehr Infos gibt es bei Manuela Osinski, E-Mail: Manuela.Osinski@ekir.de, Telefon: 0172-2694914

Bitte beachtet auch die Corona-bedingten Hygieneregeln auf der Ankündigung.

 

 

Kirchenbus unterwegs zur ukrainischen Grenze

Unser Kirchenbus ist mit Hilfsgütern und Gottes Segen unterwegs zur ukrainischen Grenze. 1500 km warten auf die beiden Fahrer, die unseren Bus an die polnisch-ukrainische Grenze bringen. Zwei Familien aus unserer Gemeinde organisierten Hilfsgüter und Kontakte, der grüne evangelische Kirchenbus wurde voll gepackt, zwei weitere Busse kamen dazu, eine zupackende Truppe, die sich am Donnerstag in der Früh von ihren Angehörigen verabschiedete und sich mit Mut und gebotener Vorsicht auf den Weg machte. Pfarrer Thummes hatte den Kontakt zu den Kirchenbusfahrern hergestellt, Pfarrer Müller gab allen für die Fahrt Gottes Segen:

„Auch Sie sind Werkzeug von Gottes Frieden!“

und dankte für Engagement und Einsatz.