Partnerschaften

Partnerschaft mit Hephata

sommerfest_hephata_juni_2012 Seit 1978 besteht die Partnerschaft zu „unserer“ stationären Wohngruppe der Hephata Jugendhilfe am Karl-Barthold-Weg in Mönchengladbach. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren leben dort. Junge Menschen, für die sich jeder Einsatz lohnt. Paten aus unserer Gemeinde halten direkten Kontakt zu „unseren Kindern“. Zum Geburtstag bringen wir jedem Kind ein individuelles Geschenk und zu Weihnachten gibt es ein Gruppengeschenk. Die Teilnahme beim Sommerfest und beim Adventskaffee ist schon zur Tradition geworden. Zudem wurde die Gruppe in den vergangenen Jahren bei größeren Anschaffungen unterstützt. In den Sommerferien nutzten die Kinder „unserer Gruppe“ in der Vergangenheit das Gemeindezentrum in Amern als Ausgangspunkt für tägliche Ausflüge in die Umgebung. Ein herzlicher Dank an alle aktuellen und ehemaligen ehrenamtlich Tätigen und an alle aufgeschlossenen Mitarbeiter in unserer Wohngruppe am Karl-Barthold-Weg sei hier noch einmal ausdrücklich ausgesprochen. Damit das Projekt auch weiterhin unterstützt werden kann, wird regelmäßig in unseren Gottesdiensten kollektiert. Zudem freuen wir uns über und auf weitere ehrenamtliche Mitarbeiter. Wenn Sie mehr erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne an.

Frau Schmitz, Telefon 02163 47467
Ute Schröder Telefon 02163 3676

Partnerschaft mit Ganges in Frankreich

Kirche GangesDie Städtepartnerschaft zwischen Ganges in Südfrankreich und Schwalmtal wurde 1985 gegründet. Es kam zu Begegnungen mit der dortigen Kirchengemeinde und somit war es naheliegend auch auf kirchengemeindlicher Ebene eine Partnerschaft aufzubauen. 1986 fuhren zum ersten Mal Vertreter unserer Kirchengemeinde nach Ganges. Danach folgten regelmäßige gegenseitige Besuche. In einem Sommer fand eine deutsch-französische Jugendfreizeit auf Korsika statt, ein anderes Mal trafen sich Konfirmanden aus beiden Kirchengemeinden zu gemeinsamen Konfi-Tagen in Paris. Ziel der Partnerschaft ist es, die Freundschaft zwischen den beiden Kirchengemeinden zu pflegen, evangelische Gemeinden in anderen Ländern zu begegnen, zu unterstützen und dabei zu erfahren, wie sie leben sowie Freundschaften über Grenzen hinweg zu knüpfen. Die finanzielle Unterstützung der Kirchengemeinde in Ganges durch unsere Kirche ist wichtig für den Erhalt der dortigen evangelischen Gemeinde. Es wäre schön, wenn sich auf beiden Seiten jüngere interessierte Familien bereit finden, die diese besondere Freundschaft weiter pflegen möchten.

Partnerschaft mit Lichterfelde in Brandenburg

Pfarrer Haberkorn und Pfarrer Ulland im GesprächDurch den Bau der Mauer im August 1961 wurden auch die ost- und westdeutschen Kirchengemeinden auseinander gerissen. Um den gemeinsamen Kontakt zu fördern, verteilte die Evangelische Landeskirche „Patenschaften“ für Kirchengemeinden in Ostdeutschland. Der Evangelischen Kirchengemeinde Waldniel fiel die Gemeinde Lichterfelde mit Altenhof und Werbellin im Kirchenkreis Eberswalde zu. Lichterfelde liegt nordöstlich von Berlin. In den ersten Jahren der Patenschaft beschränkte sich die Verbindung darauf, den Menschen in Lichterfelde, Altenhof und Werbellin Pakete zu schicken, in denen sich Dinge befanden, die im Osten nur schwer erhältlich waren.

Erst später fanden regelmäßige Begegnungen in Ostberlin statt, damals zu Zeiten des geteilten Berlins, über den berüchtigten Grenzkontrollpunkt Berlin – Friedrichstraße. Langsam wurden auch die persönlichen Beziehungen enger, so dass des Öfteren bei besonderen Anlässen Besuche in beide Richtungen gemacht wurden. Bis zum Fall der Mauer durften nur Senioren aus Lichterfelde zu uns kommen, denn junge Menschen bekamen keine Ausreisegenehmigung. Durch tatkräftige menschliche, materielle und finanzielle Unterstützung der Waldnieler Gemeinde – begleitet und gefördert durch unseren damaligen Pfarrer Christian Goedeking, sowie unter Federführung des damaligen Pfarrers Helmut Tetzlaff aus Lichterfelde – wurde der Verfall der Lichterfelder Kirche gestoppt, sowie die spätere Renovierung und deren Wiederbenutzung im Jahr 1996 möglich gemacht.
Aus der Patenschaft entstand eine Partnerschaft und durch jährliche gegenseitige Besuche werden die kirchlichen und persönlichen Kontakte gepflegt.
Seit 2011 findet zusätzlich ein geistlicher Austausch im Kloster Loccum statt.

Klicken Sie hier für Berichte:

Heute sind die Ziele der Partnerschaft:

  1. Belebung und Vertiefung der Partnerschaft
  2. Geistlicher Austausch
  3. Erfahrungsaustausch in Gemeindefragen
  4. Unterstützung in der Kinder- und Jugendarbeit

Die Kirchen in den östlichen Bundesländern haben sich von den drastischen Austritten während der DDR-Zeit nicht erholt. Die Zahl der Gemeindemitglieder in Lichterfelde sank um bis zu ca. 90%. Nach dem Fall der Mauer war ein kurzfristiger leichter Anstieg der Kirchenmitglieder feststellbar, welcher sich innerhalb von 5 Jahren wieder aufhob. Seitdem sinken die Zahlen wieder stetig. Die Jugendweihe hat zahlenmäßig in etwa den Stellenwert der Konfirmation in unseren Regionen.

In Lichterfelde ist eine Katechetin für 7 Gemeinden (verstreut) zuständig. Gemeindepädagoge Ulf Haberkorn betreut 4 Gemeinden. Wenn es dort nicht gelingt, die Kinder- und Jugendarbeit zu initiieren, werden zumindest in ländlichen Gebieten die evangelischen Kirchengemeinden aussterben.

Hier finden Sie unsere Partnergemeinde im Netz.