Ab 29.10.: ZAPUH GrenzLand: neuer Hospizkurs

Unter dem Titel: Endlich leben startet im Oktober ein neuer Hospizkurs von ZAPUH GrenzLand. „Sie suchen ein erfüllendes Ehrenamt? Wir sind überzeugt davon, dass wir das bieten können“, motiviert Josef Kriegers, Vorsitzender von ZAPUH Grenzland e.V. für die Arbeit im Hospizdienst. Mehr als 30 Männer und Frauen engagieren sich bereits für eine Verbesserung der Versorgung Schwerstkranker und Hochbetagter in der Region Grenzland, in den Gemeinden Schwalmtal, Brüggen, Niederkrüchten, Nettetal und Viersen. Das Ehrenamt in einem ambulanten Hospizdienst ist sehr vielfältig und reicht vom einmaligen Aufräumen einer verwahrlosten Wohnung bis zum Café-Besuch, vom Spielen mit Kindern Erkrankter bis zur Begleitung Hochbetagter zum Arztbesuch, von Hilfe im Büro bis zum Austeilen von Infomaterial. Da dürfte für jeden und jede etwas dabei sein. Patientennah und patientenfern. Entscheiden muss man sich aber nicht vor dem Kurs!

„Wir wollen Menschen befähigen und einladen, über Sterben ins Gespräch zu kommen. Deswegen sind fast alle Fortbildungen von ZAPUH offen für alle Interessierten und nicht nur für neue Hospizbegleiterinnen und –begleiter“, erklärt Ida Lamp, Koordinatorin des Hospizdienstes. „Endlich leben“ mit seinen 40 Stunden und weitere Fortbildungsangebote, mal praktische Übungen, mal gemeinsame Überlegungen, mal Ausflüge zu einem stationären Hospiz, einer Palliativstation und Ähnlichem, sind aber auf jeden Fall die Grundlagen fürs qualifizierte Ehrenamt in der Hospizbewegung. Spannend und anregend, unbedingt „entängstigend“ und die eigene Persönlichkeit stärkend wirken die Fortbildungsangebote des Hospizdienstes.

Immer am dritten Donnerstag im Monat, beim Hospiztreff, um 19 Uhr in der Borner Str. 32, kann man einen kleinen Geschmack bekommen… Neue Interessierte an Hospizarbeit sind auch eingeladen, den Ausflug der Ehrenamtlichen zum Oda-Park nach Venray am 9.9.2018 zu begleiten.

Im Oktober startet der nächste ca. 40 stündige Basis-Befähigungskurs für Hospizhelferinnen und –helfer und für alle Interessierten. Bis zum Dezember regen die Kursbegleiterinnen Ida Lamp, Bettina Leweke und Birgit Reimsbach eine feste kleine Gruppe von Menschen zur Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit an und vermitteln die Fähigkeit, schwerkranken und hochbetagten und sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebenszeit Weggefährte zu sein. Wenn man sich darauf einlässt, dass Sterben ein Teil von Leben ist, kann das zu einem intensiven Einblick in das eigene Leben führen und Anregungen zu dessen bewusster Gestaltung geben. Die Kurse von ZAPUH Grenzland e.V. helfen, Ängste und Verhaltensmuster im Hinblick auf Krankheit und Sterben und in der Begegnung mit anderen zu reflektieren, um sich der eigenen Fähigkeiten und Stärken, aber auch der Grenzen bewusst zu werden. Impulsvortrag und Gespräch, Gruppenarbeit und Übungen, auch Übungen zur Entspannung, begleiten den Kurs.

Aber schon zuvor gibt es spannende praktische Kurse, die Einblicke in die Arbeit des Hospizdienstes geben. Für die Teilnehmenden entstehen keine Kosten; der Hospizkurs wird aus Spendengeldern finanziert und ist für alle Interessierten im Kreis Viersen offen.

Alle genauen Kursdaten finden Sie hier in diesem Flyer, den Sie sich hier downloaden können. Anmeldungen zum Vorgespräch bei Ida Lamp telefonisch unter 02163 5749177 oder über die EMail-Anschrift: zapuh.grenzland@web.de .