Wie entsteht eigentlich unser Gemeindebrief?

„Hätten Sie nicht Lust, an unserem Gemeindebrief mitzuarbeiten?” Diese Frage wurde mir im Frühjahr dieses Jahres gestellt und nun ist dies die zweite Ausgabe, an der ich mithelfen kann. Allerdings hatte ich zu Beginn überhaupt keine Vorstellung davon, wie der Gemeindebrief eigentlich zustande kommt und was mich erwartet. Die nachfolgenden Monate sollten es zeigen und ich muss sagen – es hat mich schwer beeindruckt. Hier nun der Versuch, am Beispiel meines „ersten“ Gemeindebriefes diesen Prozess in Worte zu fassen:

In mehreren Redaktionssitzungen wurden zunächst die Themen gesammelt („Wie wäre es denn mal mit einem Bericht über den neuen Predikanten, Herrn Krüger?”), Autoren identifiziert („Wer hat Lust, mit unserer Partnergemeinde in Lichterfelde Kontakt aufzunehmen und ein Interview zu führen?”), Ankündigungs-Termine durchgesprochen („Haben wir auch wirklich nichts vergessen?”) sowie der Redaktionsschluss festgelegt („30. Juni”). Dann wurden alle entsprechenden Stellen/Autoren gebeten, bis zu diesem Zeitpunkt ihre Beiträge abzugeben. Diese sollten direkt an gemeindebrief@kgm-waldniel.de geschickt werden, damit wir sie weiter bearbeiten konnten.

Aber: Einen Tag vor Redaktionsende waren genau zwei Beiträge eingegangen! Allmählich wurde ich unruhig: Wie soll das jemals rechtzeitig fertig werden? Dann jedoch ging es Schlag auf Schlag: Beiträge trafen ein, wurden überarbeitet und Korrektur gelesen, Bilder eingescannt, bearbeitet, das Layout erstellt und schließlich beendete ein letzter Korrekturlauf (durch vier weitere Mithelferinnen) die Vorbereitungen. Schließlich war das Heft soweit fertig, dass es zur Druckerei konnte.

Nach ca. 8-10 Tagen kam das Heft in einer Auflage von 3.700 aus der Druckerei zum Gemeindebüro Waldniel. Von dort wurde es schließlich über ein ausgeklügeltes Verteilersystem und unter Mithilfe von fast 100 Verteilerinnen und Verteilern in die einzelnen Haushalte gebracht.

Dies alles geschieht auf rein ehrenamtlicher Basis. Es ist wirklich eindrucksvoll, welch ein umfangreicher Prozess hinter dem Erscheinen des Gemeindebriefes steht und wie viele Menschen sich in ihrer Freizeit mit teilweise hohem Zeitaufwand daran beteiligen. Ich freue mich, dass ich meinen Beitrag dazu leisten kann und bin sehr gespannt auf die weiteren Ausgaben. (Andrea Lasenga, 2009)

Weitere Infos zum Gemeindebrief finden Sie auch hier.