Wichtige Info: Kapitalertragssteuer und Kirchensteuer – die wichtigsten Fakten

Kirche umgeben von Münzgeld

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Derzeit gibt es einige Unsicherheiten wegen des umgestellten Verfahrens zum Einzug der Kapitalertragssteuer. Deshalb möchten wir Ihnen die Unsicherheiten nehmen und Sie über die wichtigsten Fakten informieren:

Das Allerwichtigste zuerst: Es gibt keine neue Steuer! Weder die Bemessungsgrundlage noch der Steuersatz ändern sich. Kleine Sparguthaben sind geschützt. Es ändert sich lediglich das Verfahren, mit dem die Kapitalertragssteuer eingezogen wird.

Wenn man es nicht ausdrücklich anders bestimmt, führt die Bank künftig automatisiert die anfallenden Steuern ab. Die sind aber erst dann fällig, wenn man mehr als 801 Euro (Ledige) oder 1602 Euro (zusammen veranlagte Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner) z.B. an jährlichen Zinseinnahmen hat. Dazu bräuchte man bei einer angenommenen Verzinsung von 2 % ungefähr ein Vermögen von mehr als 40.000 bzw. 80.000 Euro. Und erst für alles, was man über diese Erträge einnimmt, bezahlt man Kapitalertragssteuer (25 %) und davon eben auch 9 % Kirchensteuer.

Das ist gerecht! Wir alle wollen, dass die Steuern gerecht eingezogen werden. Wer hohe Einkünfte aus Kapitalerträgen hat, zahlt darauf Steuern. Wer geringe Kapitaleinkünfte hat, zahlt darauf auch keine Steuern!

Für alle die noch mehr darüber lesen wollen – hier finden Sie ein aussagekräftiges Interview.