So waren die Einkehrtage des Presbyteriums

 

Unsere diesjährigen Themen lauteten:

Auch in diesem Jahr fanden diese Einkehrtage im „ Kardinal-Hengsbach-Haus“ in Essen-Werden statt. (Bild oben) Schon im Jahr 2008  waren wir bei gleicher Gelegenheit hier zu Gast. Das Kardinal-Hengsbach-Haus ist eine bischöfliche Tagungsstätte, die unter anderem für die Fortbildung von Priestern, Diakonen und hauptberuflichen Pastoralkräften genutzt wird. Aber auch ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kirchengemeinden steht das Haus offen als Zentrum der Orientierung und Begegnung. Für alle, die Ruhe und Besinnlichkeit suchen, bieten sich beste Voraussetzungen.

Die Mitglieder des Presbyteriums reisten in diesem Jahr in verschiedenen Gruppen per PKW oder per Bahn an. Wir trafen uns erstmals vollständig am Freitag, gegen 18.00 Uhr, in der Tagungsstätte. Nach  dem gemeinsamen Abendessen feierten wir einen Gottesdienst, in dessen Verlauf ein jeder „herunterfahren“ konnte – nach einem hektischen Tag für viele von uns war dies ein wohltuender und herbeigesehnter Augenblick!

Kirchenraum
Anschließend wurden wichtige gruppendynamische Prozesse eingeleitet und unter  hochemotionaler Beteiligung durchgeführt (oder auch: Wir haben den Tag gemütlich bei einem Glas Wein oder Bier ausklingen lassen und dabei viel gelacht!)

Für den Samstag hatte der Vorbereitungskreis uns ein intensives Arbeitsprogramm verordnet, allerdings kamen auch ruhige und „entschleunigende“ Elemente nicht zu kurz. So gehörten das Morgenlob, das Mittags-  und Abendgebet zu den sicher intensivsten Augenblicken des Wochenendes.

In den Arbeitsphasen während des Vor- und Nachmittages wurde konzentriert an dem Prozess gearbeitet, an dessen Ende unsere Gemeinde über ein aktuelles Leitbild  verfügen soll. Eine Vielzahl von Fragen wurde engagiert diskutiert und teilweise auch kontrovers erörtert.

Pfarrer Ulland an der Flipchart

Im Rahmen der Umsetzung dieser Leitbilddiskussion wurde auch der Gemeindetag am 13.03.10 konzipiert. Hierfür malten und bastelten wir am Samstagabend noch Plakate und Namensschilder.

Gruppenarbeit

Auch diesen Tag beendeten wir gemeinsam (siehe oben „Gruppendynamik“ usw.)!

Gemeinsame Tafel

Gemütliches Beisammensein
Am Sonntag blieben nach dem Frühstück und der Andacht  noch etwa 1,5 Stunden, um die am Vortag begonnene Arbeit  fortzusetzen. Gegen Mittag endeten unsere Einkehrtage, die Heimreise wurde wieder per Bahn oder PKW in Angriff genommen.

Abschließend lässt sich ein „Zusammenwachsen“ des Presbyteriums feststellen, obwohl  nicht immer alle einer Meinung sind (und das ist ja auch gut so!) wird häufig genug der Konsens gefunden und ein fruchtbares Wirken zugunsten der Kirchengemeinde erreicht.
Auch jenseits der Sachentscheidungen herrscht ein Miteinander, das es leicht macht, sich in dieser Gruppe wohl zu fühlen. Mir ergeht es jedenfalls so!