Rückblick auf den Kinderbibeltag vom 26. März

Das Land Kamerun stand in diesem Jahr schon einmal im Mittelpunkt unserer Gemeinde: Das Leben von Frauen in Kamerun war nämlich Zentrum des Weltgebetstages der Frauen, der Anfang März gefeiert wurde. Da lag es nahe, dass wir uns das Leben der Kinder in diesem Land einmal anschauen wollten. Und es stellten sich viele Fragen: Gibt es in Kamerun Kindergärten? Gehen die Kinder dort auch in die Grundschule? Wie sieht eigentlich deren Alltagsleben aus?

Es gab viel zu entdecken zwischen hier und dort! Die wohl spannendste Entdeckung war, dass viele Kinder in Kamerun sich zwar keine fertigen Spielwaren kaufen können, aber trotzdem ganz tolle Spielzeuge haben…. Wie das geht? Die Kinder von hier probierten aus, wie die Kinder von dort es machen: Selber tun!

Und so entstanden aus weggeworfenen Materialien, also quasi aus Müll (Klopapierrollen, leere Plastikbecher, alter Draht, alte Socken mit Löchern…) jede Menge neuer Spielzeuge und Spielideen! So wurden die abgelegten Löchersocken im Handumdrehen zu bestickten Jonglierbällen, leere Tetrapackkartons (von Säften und Milchverpackungen) zu wunderbaren kleinen Taschen. Alte Kartons verwandelten sich zu Geduldspielen und Tischkickern. Langweiliges Altpapier in coole Frisbeescheiben. Zum Ende des Tages stellten wir fest: Es gibt viele, viele Unterschiede zwischen dem Leben der Kinder in Kamerun und unserem – aber: Wir alle sind Gottes Kinder!

Foto: Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.