In unserer Gemeinde wird fleißig genäht

Seit dieser Woche gilt die Maskenpflicht. D.h. auch: es gibt einen stark erhöhten Bedarf nach Mund-Nasen-Masken. Waren es vorher nur Pflege- und Betreuungseinrichtungen mit Bedarf, so braucht jetzt einfach jede*r eine, idealerweise sogar mehrere Masken. Wie gut, dass es in unserer Gemeinde Menschen gibt, die nähen können und die ihre Fähigkeiten bereitwillig in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Die Mitglieder unseres Abendkreises haben bereits fleißig genäht und so konnten wir bereits 100 selbstgenähte Masken zum AKH Viersen bringen. Und es wird weiter fleißig genäht.

„Näht mit!“

Wenn wir vom Abendkreis uns im Moment auch nicht treffen können, um gemeinsam zu nähen, so lässt doch auch der Gedanke an gemeinsames Tun Gemeinschaft in Gedanken lebendig werden. Wer mitmachen und Masken nähen möchte braucht nicht viel. Alte gebrauchte Stoffe, die heiß waschbar sind, Nadel und Faden und ein guter Wille reichen völlig aus. Jeder hat unterschiedliches Material, mancher näht mit, mancher ohne Maschine und es gibt viele Modelle. Es gibt viele gut erklärte Nähanleitungen mit Bildern oder auch ganze Videos im Netz. Wer doch lieber einen konkreten Vorschlag auf Papier haben möchte oder fertig genähte Masken abgeben möchte, melde sich bitte bei Manuela Osinski oder beim EFFA. Falls jemand so gar nicht mobil ist, finden wir eine Lösung für’s Abholen. Momentan bringen wir unsere Masken zum AKH, aber sollte jemand in der Gemeinde Bedarf haben, würden wir natürlich auch dahin abgeben.

Wir freuen uns über jede*n, der oder die mitmacht. Und später, wenn die Kontaktsperre aufgehoben sein wird, dann freuen wir uns natürlich auch über jedes neue Gesicht, das zu uns stößt und bei uns mitmachen möchte. Wir nähen, basteln, handarbeiten gemeinsam, haben dabei Spaß und reden. Es sind immer sehr kurzweilige Treffen und jede*r ist willkommen.