Wir sind so frei – unser Gemeindefest

Beginnen wir mit dem Unerfreulichen: Das Wetter. Pünktlich um halb elf begann es zu regnen. Der Himmel zeigte sich von seiner tristesten Seite. Grau und wolkenbehangen.

trister grauer Himmel

Machen wir weiter mit dem Erfreulichen: Das Wetter konnte so schlecht sein, wie es will – es wurde trotzdem fröhlich gefeiert.

Ursprünglich war geplant, das Gemeindefest mit einem Gottesdienst im Kaiserpark zu eröffnen. Angesichts des Regens aber wurde blitzschnell umdisponiert. Der Gottesdienst fand nun doch in der Kirche statt. Weil aber so viele Menschen gekommen waren, fanden gar nicht alle in der Kirche Platz und der Nebenraum wurde flugs auch noch mit Leinwand und Ton bestückt. So begann der Gottesdienst mit leichter Verspätung, was aber nun mal nicht zu ändern war und auch niemanden störte. 

Es war ein schöner Gottesdienst, ebenso feierlich wie fröhlich. Mitgestaltet wurde er von der Band, vom Posaunenchor und vom Kinderchor.

Kinderchor

Es war der letzte Auftritt des Kinderchores unter der Leitung von Frau Bülte, die diese Aufgabe nach vielen Jahren nun abgibt und sich auf den wohl verdienten Ruhestand vorbereitet. Pfarrer Ulland fand dankbare Worte der rückblickenden Erinnerung, wünschte der Kinderchorleiterin für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und bedankte sich im Namen der ganzen Gemeinde mit einem großen Strauß Blumen bei Frau Bülte.

Pfarrer Thummes sprach über die gute Wahl der Pusteblume als Symbol für die Feier des Jubiläums „400 Jahre reformierte Generalsynode“. Die Pusteblume, die sich auf der einen Seite voller Leichtigkeit in alle Winde zerstreut, der Löwenzahn, der aber auf der anderen Seite so starke Wurzeln hat, dass er sogar Asphalt aufbricht. Der Kinderchor beendete den Gottesdienst mit einem passenden Lied: Pusteblume, Löwenzahn.(Ton!)

Die Luftballons auf dem Foto – heute war Kinderkirche, d.h. vor der Predigt gingen alle Kinder mit Ute Tillmanns hinaus und bereiteten die Luftballonaktion vor. Nach dem Gottesdienst ließen die Kinder Ihre Ballons fliegen. An mit ihnen kleine Karten mit dem Wunsch, das Wort Gottes in die Welt hinaus zu tragen. Diese Aktion war mit der Kinderkirche nicht beendet. Den ganzen Tag konnten Groß und Klein Ballons mit ganz privaten guten Wünschen in die Welt entlassen:

ballons

ballons

Nach dem Gottesdienst spielte dann zunächst das leibliche Wohl die Hauptrolle. 13 Uhr in Waldniel – Mittagessenzeit! Und alle ehrenamtlichen Helfer hatten alle Hände voll zu tun, den Ansturm der hungrigen Gemeinde zu bewältigen. Für jeden Geschmack war etwas im Angebot.Großer Andrang am Pommesstand, wo man auch frische Champignons frittierte:

Schlange am Pommesstand

schlange am Pommestand

Ich selbst hab mich für Schweinebraten mit Kartoffelsalat entschieden. Der Braten war richtig lecker! Und der Kartoffelsalat kam nicht lieblos aus irgendeinem Plastikgefäß, sondern wurde appetitlich in Porzellanschüsseln gereicht und sogar mit reichlich Petersilie dekoriert.

Schweinebraten mit Kartoffelsalat - lecker

Und natürlich fehlte auch die klassische Grillwurst nicht. Vor dem Gemeindezentrum wurde fleißig gegrillt:

grillen

Ob manche direkt zum Kuchen übergingen oder sich ein leckeres Stück zum Dessert holten, konnte nicht geklärt werden, auf jeden Fall war nicht nur an den Essensständen Hochbetrieb, auch am reichhaltigen Kuchenbufet standen die Besucher des Gemeindefestes Schlange:

Schlange_am_Kuchenbufet

Schlange_am_Kuchenbufet

Ich selbst hab mir zum Dessert einen leckeren Cocktail an der Preda-Cocktail-Bar vom Eine Welt Laden gegönnt. Mango-Kokos-Drink stilecht serviert in einem Glas mit braunem Zuckerrand. LECKER! 🙂 Und dass die Barmixerinnen auch mit Spaß an der Sache dabei waren, lässt sich unschwer erkennen. In diesem Sinne: Shake it baby! 😉

An_der_Mango-Cocktailbar

Nachmittags habe ich von den gebotenen Programmpunkten noch Teile des Konzertes des Posaunenchors genossen – wer glaubt, Posaune sei nur laut, oder Posaune sei eben „Blasmusik“ im klischeehaft negativen Sinne des Wortes, der liegt aber so was von daneben. Dieses Posaunenkonzert war eine Bildungsreise durch die Welt der Musik. Und noch immer klingt mir der wunderbare Swingsound in den Ohren. Kompliment an die Musiker!

Posaunenchor

Ich musste nach dem Konzert leider gehen, so dass ich weitere Darbietungen und Vorträge nicht mehr erlebt habe. Aber ich hoffe auf weitere Berichte!

Und hier nun noch einige weitere Eindrücke – alle restlichen Bilder, die ich gemacht habe. Viel Spaß bei der Rückschau wünscht Biggi Mestmäcker.

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