Die Frauenhilfe aus Niederkrüchten war unterwegs …

Mit einem Bus mit „Hochsitzen“ und dem Kirchenbus (ein besonderer Dank dem Fahrer) ging es los, eine Fahrt mit dem „Traumschiff“ über die Maas sollte folgen, die weiße Stadt Thorn, war das Ziel!
Die Planung des Ausfluges hatte diesmal die Strickwarenfabrik Marcienne in Heinsberg übernommen, die bewährte Leitung lag jedoch – wie immer – bei Lieselotte Zabel. Nachdem der Bus alle eingesammelt hatte und ein frei gewordener Platz sogar spontan besetzt werden konnte, führte das Navigationsgerät den ortsunkundigen Fahrer auch durch die kleinsten Straßen zur Strickwarenfabrik. Kaffe und Brötchen standen bei der pünktlichen Ankunft zur Stärkung bereit. Die neuen Herbstfarben wurden gewohnt profihaft vorgeführt und das ein oder andere Teil anschließend probiert und gekauft. Die anschließende Führung durch die Herstellungsräume fand auch bei den uns begleitenden Herren großes Interesse.
Danach folgte eine aufregende Fahrt nach Stevensweert zur Anlagestelle. Da eine Baustelle den Fahrplan durcheinanderbrachte, half letztendlich das Vertrauen des Fahrers in die Technik und auf die Minute genau – um 14.00 Uhr – erreichten wir das Schiff für die Maasrundfahrt.
Es war zwar nicht das Traumschiff „Aida“ sondern nur die „Cascade“, aber das war überhaupt nicht schade. Denn auch hier stand der Kapitän persönlich mit seiner Crew zur Begrüßung bereit.
Die Tische waren vorbereitet und es gab ein leckeres, großzügiges Buffet, manche griffen sogar zweimal zu. Man sagt ja, dass das Essen an Bord immer gut sein soll – nicht gelogen.
Das Wetter war gut, und es fand sich sogar Zeit am Oberdeck die Sonne zu genießen, viel zu schnell war der Anlegesteg von Thorn in Sicht.
Es folgte die nächste Etappe, drei gepflegte Planwagen mit jeweils zwei Friesen nahmen uns in Empfang. Zuerst ging es durch einen Teil von Thorn, dann durch „Wald und Feld“, über „Stock und Stein“ zurück durch den historischen Kern von Thorn. Man munkelt in einem Planwagen sei „Alkohol“
eingeschmuggelt worden, es war dort wohl besonders lustig.
Die Busse erwarteten uns am verabredeten Platz, und die Rückfahrt erfolgte zügig über die neue Autobahn. Es war gar nicht genug Zeit alle Eindrücke auszutauschen.

Auf jeden Fall war meine Neugier geweckt, und am folgenden Sonntag hieß es für mich: Auf zur weißen Stadt Thorn! Bei super Wetter war es sehr schön, das im letzten Viertel des 10. Jahrhunderts als eine Abtei der Benediktinerinnen gegründete Thorn, diesmal zu Fuß, zu ergründen. Kirche, Friedhof, Museum, Galerie u.v.m. Alles sehenswert!

 

Petra Schummers