So war das Familienpilgern im Juni

„Pilger sind Suchende“ heißt eine Definition – was werden wir finden? Steine, Stöcke? Gemeinschaft? Eigene Grenzen (z.B. wenn die Füße wehtun)? Gottes schöne Welt? Am Sonntag, den 30.06.2019 begaben wir uns auf die Suche. Wir starteten um 10:30 Uhr mit einem Familiengottesdienst in der Ev. Kirche Waldniel. Und danach gings los.“Pray-Station “ war das Thema des Familiengottesdienstes und auch unser Pilgermotto. Was kann alles beten sein? lautete die Frage, auf die wir eine Antwort suchten.

Es war ein furchtbar heißer Tag, aber trotzdem waren 28 Personen zwischen 1 Jahr und 50+ gekommen, um gemeinsam durch unsere schöne Landschaft zu pilgern.

Glückliche Kühe treffen, Gott danken für alle Kreaturen, auch das kann Beten sein. Was die Kühe wohl dachten, angesichts des Kreuzes, das da auf sie zukam? Die Antwort auf diese Frage wird ein Geheimnis bleiben. Aber was wir alle dachten, das ist bekannt: „Nur noch ein paar Schritte und wir sind im kühlen Schatten des Waldes.“

Pfarrer Thummes  weist den Weg. Und alle folgen ihm. 😉

Wie es sich für eine Pilgertour gehört, sind wir nicht nur gelaufen, sondern haben auch getreu unserem Motto „Pray-Station“ immer wieder Station gemacht, um zu beten. Dabei half uns auch unser Gebetswürfel.

Am Ende eines heißen Pilgertages waren zwar alle recht froh, wieder zuhause zu sein, aber gleichzeitig freuen wir uns auch schon wieder auf unser nächstes gemeinsames Familienpilgern. Dann hoffentlich bei gerne weniger hochsommerlichen Temperaturen.