Redaktionskreis des Gemeindebriefs

Cover Gemeindebrief Ausgabe 2 2010Ziel des Gemeindebriefes ist es, über das Geschehen in unserer Kirchengemeinde zu berichten. Alle Altersgruppen wollen wir damit gleichermaßen ansprechen. Gemeindeglieder, die an einer Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, sollen nachlesen können, was sich ereignet hat. Außerdem weist der Gemeindebrief auf zukünftige Veranstaltungen hin, informiert aber auch in Hintergrundberichten über zentrale Themen des Lebens aus christlicher Sicht.

 

In den Redaktionssitzungen wird besprochen, was ins Heft hineinkommen sollte und es werden Arbeitsaufträge verteilt. Seit 2008 haben sich Layout, Gestaltung, Struktur und Inhalte des Gemeindebriefes immer weiter verbessert. Das engagierte Team leistet mit Freude gute Arbeit.

Der Redaktionskreis trifft sich einmal im Monat, meist am ersten Mittwoch, von 20.00 bis etwa 22.00 Uhr im Gemeindezentrum Amern. Alle Interessierten sind herzlich zu diesen Redaktionssitzungen eingeladen. Insbesondere werden neue Redaktionsmitglieder aus Waldniel gesucht.

Wie entsteht eigentlich unser Gemeindebrief?

Andrea Lasenga, Mitglied im Redaktionskreis hat diese Frage beantwortet und im Gemeindebrief Dezember 2009/Januar-Februar 2010 einen Beitrag dazu geschrieben.

„Hätten Sie nicht Lust, an unserem Gemeindebrief mitzuarbeiten?” Diese Frage wurde mir im Frühjahr dieses Jahres gestellt und nun ist dies die zweite Ausgabe, an der ich mithelfen kann. Allerdings hatte ich zu Beginn überhaupt keine Vorstellung davon, wie der Gemeindebrief eigentlich zustande kommt und was mich erwartet. Die nachfolgenden Monate sollten es zeigen und ich muss sagen – es hat mich schwer beeindruckt. Hier nun der Versuch, am Beispiel meines „ersten“ Gemeindebriefes diesen Prozess in Worte zu fassen:

In mehreren Redaktionssitzungen wurden zunächst die Themen gesammelt („Wie wäre es denn mal mit einem Bericht über den neuen Predikanten, Herrn Krüger?”), Autoren identifiziert („Wer hat Lust, mit unserer Partnergemeinde in Lichterfelde Kontakt aufzunehmen und ein Interview zu führen?”), Ankündigungs-Termine durchgesprochen („Haben wir auch wirklich nichts vergessen?”) sowie der Redaktionsschluss festgelegt („30. Juni”). Dann wurden alle entsprechenden Stellen/Autoren gebeten, bis zu diesem Zeitpunkt ihre Beiträge abzugeben. Diese sollten direkt an gemeindebrief@kgm-waldniel.de geschickt werden, damit wir sie weiter bearbeiten konnten.

Aber: Einen Tag vor Redaktionsende waren genau zwei Beiträge eingegangen! Allmählich wurde ich unruhig: Wie soll das jemals rechtzeitig fertig werden? Dann jedoch ging es Schlag auf Schlag: Beiträge trafen ein, wurden überarbeitet und Korrektur gelesen, Bilder eingescannt, bearbeitet, das Layout erstellt und schließlich beendete ein letzter Korrekturlauf (durch vier weitere Mithelferinnen) die Vorbereitungen. Schließlich war das Heft soweit fertig, dass es zur  Druckerei konnte.

Nach ca. 8-10 Tagen kam das Heft in einer Auflage von 3.700 aus der Druckerei zum Gemeindebüro Waldniel. Von dort wurde es schließlich über ein ausgeklügeltes  Verteilersystem und unter Mithilfe von fast 100 Verteilerinnen und Verteilern in die einzelnen Haushalte gebracht.

Dies alles geschieht auf rein ehrenamtlicher Basis. Es ist wirklich eindrucksvoll, welch ein umfangreicher Prozess hinter dem Erscheinen des Gemeindebriefes steht und wie viele Menschen sich in ihrer Freizeit mit teilweise hohem Zeitaufwand daran beteiligen. Ich freue mich, dass ich meinen Beitrag dazu leisten kann und bin sehr gespannt auf die weiteren Ausgaben. (Andrea Lasenga, 2009)

Weitere Infos zum Gemeindebrief finden Sie auch hier.