So waren die Einkehrtage des Presbyteriums
Das Presbyterium unserer Kirchengemeinde veranstaltet im zweijährigen Rhythmus ein gemeinsames Arbeitswochenende. Bei dieser Gelegenheit sollen Themen, die in unserer Gemeinde von Bedeutung sind, intensiv erörtert werden. Das diesjährige Treffen fand vom 26.- 28.02.2010 statt. Unser Presbyter André Berndt war dabei und erzählt, wie es war.
Unsere diesjährigen Themen lauteten:
- Fortschreiben des Leitbildes für unsere Gemeinde
- Vorbereitung des Gemeindetages am 13.03.2010
Auch in diesem Jahr fanden diese Einkehrtage im „ Kardinal-Hengsbach-Haus“ in Essen-Werden statt. (Bild oben) Schon im Jahr 2008 waren wir bei gleicher Gelegenheit hier zu Gast. Das Kardinal-Hengsbach-Haus ist eine bischöfliche Tagungsstätte, die unter anderem für die Fortbildung von Priestern, Diakonen und hauptberuflichen Pastoralkräften genutzt wird. Aber auch ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kirchengemeinden steht das Haus offen als Zentrum der Orientierung und Begegnung. Für alle, die Ruhe und Besinnlichkeit suchen, bieten sich beste Voraussetzungen.
Die Mitglieder des Presbyteriums reisten in diesem Jahr in verschiedenen Gruppen per PKW oder per Bahn an. Wir trafen uns erstmals vollständig am Freitag, gegen 18.00 Uhr, in der Tagungsstätte. Nach dem gemeinsamen Abendessen feierten wir einen Gottesdienst, in dessen Verlauf ein jeder „herunterfahren“ konnte - nach einem hektischen Tag für viele von uns war dies ein wohltuender und herbeigesehnter Augenblick!

Anschließend wurden wichtige gruppendynamische Prozesse eingeleitet und unter hochemotionaler Beteiligung durchgeführt (oder auch: Wir haben den Tag gemütlich bei einem Glas Wein oder Bier ausklingen lassen und dabei viel gelacht!)
Für den Samstag hatte der Vorbereitungskreis uns ein intensives Arbeitsprogramm verordnet, allerdings kamen auch ruhige und „entschleunigende“ Elemente nicht zu kurz. So gehörten das Morgenlob, das Mittags- und Abendgebet zu den sicher intensivsten Augenblicken des Wochenendes.
In den Arbeitsphasen während des Vor- und Nachmittages wurde konzentriert an dem Prozess gearbeitet, an dessen Ende unsere Gemeinde über ein aktuelles Leitbild verfügen soll. Eine Vielzahl von Fragen wurde engagiert diskutiert und teilweise auch kontrovers erörtert.

Im Rahmen der Umsetzung dieser Leitbilddiskussion wurde auch der Gemeindetag am 13.03.10 konzipiert. Hierfür malten und bastelten wir am Samstagabend noch Plakate und Namensschilder.

Auch diesen Tag beendeten wir gemeinsam (siehe oben „Gruppendynamik“ usw.)!


Am Sonntag blieben nach dem Frühstück und der Andacht noch etwa 1,5 Stunden, um die am Vortag begonnene Arbeit fortzusetzen. Gegen Mittag endeten unsere Einkehrtage, die Heimreise wurde wieder per Bahn oder PKW in Angriff genommen.
Abschließend lässt sich ein „Zusammenwachsen“ des Presbyteriums feststellen, obwohl nicht immer alle einer Meinung sind (und das ist ja auch gut so!) wird häufig genug der Konsens gefunden und ein fruchtbares Wirken zugunsten der Kirchengemeinde erreicht.
Auch jenseits der Sachentscheidungen herrscht ein Miteinander, das es leicht macht, sich in dieser Gruppe wohl zu fühlen. Mir ergeht es jedenfalls so!
